Klimagerät: Wider den Stromverbrauch und die Ökobilanz

Mit einer gewissen Skepsis hat man in Europa lange Zeit hinüber geschaut in die USA und deren Umgang mit Wohnorten, in denen die Temperaturen eigentlich nicht ideal sind für menschliches Leben. In einigen Teilen dieses großen Landes herrschen die meiste Zeit des Jahres heiße Temperaturen bei sehr wenig Niederschlag. Doch auch in Zeiten knapp werdender fossiler Brennstoffe und dem Einfluss des Menschen auf den Klimawandel bestand und besteht die Notwendigkeit, durch elektrische Klimageräte Wohnungen und Gebäude abzukühlen.

Kritik am „amerikanischen Prinzip“ von Klimageräten

In der Tat ist die Nutzung von Klimageräten auch und gerade in den USA eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass das Leben überhaupt stattfinden kann. Aber auch in anderen Gebieten der Erde werden in großem Umfang Klimageräte genutzt, wie es hierzulande überhaupt noch nicht üblich ist, oder lediglich unter besonderen Bedingungen. Es erschien uns lange Zeit also eher fremd, ob es auch bei uns notwendig ist, durch Klimatisierung und Kühlung, eine lebenstaugliche Umgebung überhaupt erst schaffen zu müssen. Doch das hat sich geändert.

Klimawandel und elektrische Klimageräte als untrennbare Bindung?

Spätestens seit dem drückend heißen Sommer 2019 sieht man auch in Deutschland etwas anders auf die Lösungsansätze im Kampf gegen unmenschliche Hitze. Während sehr warme, trockene und lange Sommer zum Beispiel in den USA üblich sind und man dort bereits technisch darauf vorbereitet ist, wurde das Fehlen solcher technischen Einrichtungen in unseren Breitengraden nun erst schmerzlich bewusst. In anderen Regionen der Erde ist es üblich, dass man ein Klimagerät besitzt so wie hierzulande eine Heizung und es sieht stark danach aus, dass sich das in Zukunft ändern wird.

Gebäudeklimatisierung: Ganzheitlich und vollumfängliche Konzepte

Trotzdem bleibt immer noch die ursprüngliche Kritik daran, wie Energie zumeist genutzt wird, um ein grundlegendes Anliegen wie das Wetter passend zu den menschlichen Anforderungen zu gestalten. Um diesen Ansprüchen sinnvoll und effektiv gerecht zu werden, sucht man nach ganzheitlichen und vollumfänglichen Konzepten zur Klimaregulation im Hochbau. Vor allem im Wohnungsbau ist dieses Anliegen aktuell und wird durch umfangreiche Lösungen als Mischung aus Gebäudesubstanz und Gebäudetechnik erreicht.

Klimagerät als vollständige Lösung optimal

Optimal wäre es natürlich demnach, wenn man ein Klimagerät nutzt in der Kombination mit einem effektiven Energiekonzept und einer zuverlässigen Baugestaltung. So ließen sich die Vorteile des Gerätes optimal ausnutzen und das auch noch bei einem überschaubaren Energiebedarf. Meist sind diese Voraussetzungen allerdings nicht gegeben und es muss überdies eine schnelle, leistungsstarke Lösung herbei.

Das passende Klimagerät aussuchen – Hilfreiche Tipps


Die Auswahl an unterschiedlichen, variabel einsetzbaren Klimageräten ist groß und es kann sich lohnen, zum Beginn der warmen Saison die aktuellen Angebote zu prüfen. Grundsätzlich lässt sich aber empfehlen, dass ein
Klimagerät ohne Schlauch die beste kurzfristige Wahl darstellt. Unter Umständen sind diese Geräte vielleicht im Vergleich ein bisschen teurer. Dabei zeigen sie sich aber besonders praktisch, flexibel im Einsatzbereich und effektiv in ihrer Leistung. Vor allem die freie Wahl des Aufstellortes ist ein großer Pluspunkt. Da trifft es sich außerdem praktisch, dass diese Geräte im Vergleich etwas leichter ausgeführt werden und nicht gar so viel Platz benötigen.